Tüötten und Heimatmuseum Mettingen

Das ist immer einen Besuch wert!

Saal Wandmalereien

VON METTINGEN IN DIE WEITE WELT
Die beeindruckenden Panorama-Wandgemälde im Saal veranschaulichen die zwei großen Handelsstraßen
der Tüötten, der
,,Holländer“ und der „Überreicher“

Über der breiten Eingangsseite (von links nach rechts) sehen
wir ein historisches Dorfbild von Mettingen. Eine Postkutsche
gibt den Handelsweg der „Holländer“ an:
Von der ehemaligen
Kirchstraße aus geht die Fahrt in Richtung
Ibbenbüren – Rheine –
Bentheim – Oldenzaal – Deventer – Amersfort und schafft so die Verbindung mit dem Handelshafen Amsterdam.
Die erste „fahrende
Post“, die Mettingen berührte und von den Tüötten benutzt wurde, geht auf das Jahr 1664 zurück. Das eindrucksvolle Wandgemälde von Alt-Amsterdam mit den Schreierstoren zeigt die Abfahrtsstelle der Handelsschiffe. Hier liefen auch die Segelschiffe des Mettinger ten Brink nach Ostindien aus.


Auf der Eingangsseite (von rechts nach links) verfolgen wir
den Handelsweg der „überreicher“. Er führt von Mettingen über
Recke, Hopsten, den Lingenschen Postdamm nach Bremen,
Hamburg, Lübeck und in die nordischen Länder. Ein imposantes Wandgemälde von Lübeck beendet den Rundblick. Bei dem verfremdend wirkenden Bauernhaus rechts im Bild handelt es sich um den Stammhof der Familie Overbeck aus Mettingen, der uns auch im bunten Fensterbild des Tüöttenzimmers begegnet. Unter den Wandgemälden „Handelsweg der Holländer“ und „Lübeck“ ist eine Anzahl von Gravuren angeordnet. Sie zeigen u. a. die Häfen von Amsterdam und Batavia, Gebäude und Geschäftsstraßen von Amsterdam und charakteristische alte niederländische Trachten.

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